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Junges Mädchen lächelt in die Kamera | © Alexey Sokolov - Getty Images/iStockphoto

(Intensiv-)Therapeutische und heilpädagogische Angebote
mit Traumafolgestörungen

(Intensiv-)Therapeutische und heilpädagogische Angebote

Auf der psychotraumatologischen Gruppe muss neben einem ressourcenorientierten Vorgehen auch eine fokus- und problemorientierte Haltung eingenommen werden, da nur Mädchen aufgenommen werden, die ein „äußeres Ereignis“ erlitten haben, welches wahrscheinlich für die Probleme des Mädchens (mit-)verantwortlich ist.

Die Behandlungsdauer komplextraumatisierter Kinder liegt in der Regel bei mindestens einem Jahr, wobei als grundlegendes Konzept in der Behandlung sich die „Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie“ (PITT) nach Dr. Reddemann im stationären Rahmen als sinnvoll erweist. 2007 wurde das bereits bestehende PITT-Manual für Erwachsene von Dr. Krüger für Kinder und Jugendliche „übersetzt“ (PITT-KID-Manual).

Die Wirksamkeit des ressourcenorientierten Vorgehens entsprechend dem PITT-Konzept unter intensivem Einbezug von Eltern und Geschwistern ist für die stationäre Anwendung zur Behandlung von Traumafolgen bei Kindern und Jugendlichen klinisch äußerst evident. PITT fördert die Selbstberuhigungsfähigkeit signifikant; je höher die Fähigkeit zur Selbstberuhigung, desto höher der Grad an Stabilisierung. PITT wirkt besonders gut bei besonders schwer traumatisierten Patienten, d.h. bei der Gruppe der DESNOS Patienten (Diagnosis of Extreme Stress Not Otherwise
Specified) mit schwerer Ausprägung.

Dieses Verfahren, welches dem dreigliedrigen Schema Stabilisierung –Konfrontation – Integration folgt, betont im Weiteren, dass auch eine indirekte und damit manchmal „schonendere“ Bearbeitung der traumatischen Erinnerung hilfreich sein kann, z.B. durch stabilisierende imaginative Übungen (Tresor, sicherer Ort, innere Helfer etc.)

Therapeutisches Zentrum Mädchenheim Gauting

Starnberger Straße 42
82131 Gauting


E-Mail: mhg@​caritasmuenchen.org
Telefon: 089 893249-0
Fax: 089 893249-61

Wir sind...

...ein multidisziplinäres psychologisch-therapeutisches Team. Sämtliche Teammitarbeiter/innen haben eine Fortbildung (PITT) absolviert und verfügen über das notwendige theoretische Wissen und die praktische Erfahrung hinsichtlich der unterschiedlichen Traumafolgestörungen.
Der Betreuungsschlüssel von 1 : 1 im intensivtheapeutischen-geschlossenen Bereich wurde um eine Psychotherapeutin erweitert.

Der Betreuungsschlüssel von 1 : 1 im intensivtheapeutischen-geschlossenen Bereich wurde um eine Psychotherapeutin erweitert.